Die Feuerwehr Zirl ist als freiwillige Feuerwehr nicht ständig besetzt. Wählt man in Tirol den Feuerwehrnotruf 122 so gelangt man direkt in die Leistelle Tirol. Noch während der Notrufabfrage werden die nötigen Rettungsmittel alarmiert.
Die Feuerwehr Zirl wird ausschließlich über die "Stille Alarmierung", den Pager alarmiert.
Je nach Meldebild werden unterschiedliche Alarmierungsschleifen in der Feuerwehr Zirl alarmiert. Für kleinere Einsätze wie Hilfeleistungen, Ölspur usw. wird die so genannte "Kleineinsatzschleife" alarmiert, dies hat den Vorteil, dass nicht unnötig viele Mitglieder von den Arbeitsplätzen weggeholt werden müssen. Der Großteil der Mitglieder die den "Kleineinsatz" auf den Pager programmiert haben sind Schichtarbeiter oder Gemeindebedienstete.
Bei "Sammelalarm" werden, wie der Name schon sagt die komplette Feuerwehr alarmiert, wie zum Beispiel Brände oder Verkehrsunfälle mit Menschenrettung.
Wird ein Sondergerät alarmiert (
TLF,
SRF,
DLK) so wird das wiederum über die dafür vorgesehene Schleife gemacht.
Die Mannschaft der Flughelfer und des Strahlenschutz verfügen über eine eigene dafür eingerichtet Bezirksschleife.
Zusätzlich zum Pageralarm erhalten wir im Feuerwehrhaus ein Alarmfax mit nähren Angaben und ein E-Mail mit einem Kartenausschnitt vom Einsatzort.
Ab dem Alarm hat die Feuerwehr lt Landesfeuerwehrverband 4 Minuten Zeit sich in der Leitstelle zu melden um die Einsatzübernahme zu bestätigen.
Den Notruf richtig absetzten - aber wie?
Die wichtigste Frage ist WO ist der Notfallort.
Geben sie ihren Aufenthaltsort so genau als möglich an - Gemeinde, Straße, Hausnummer Stockwerk, Name an der Tür. Sind sie auf der Straße unterwegs beschreiben sie ihre Position so genau als möglich, da die Berechnung des Einsatzortes über eine GPS Position erfolgt.
Danach erfolgt die Einschätzung der Situation vor Ort.
Durch gezielte Fragen macht sich der Disponent ein Bild von der Lage vor Ort und kann gezielt die richtige Hilfe schicken. Durch die Beantwortung der Fragen wird ein Einsatzcode ermittelt, dementsprechend wird alarmiert. Je nach Ausrückordnung wird die Feuerwehr und eventuell auch der Rettungsdienst alarmiert.
Auch wenn ihnen das Gespräch lange vorkommt, werden in der Zwischenzeit die Einsatzkräfte alarmiert.
Während die Feuerwehr in das Gerätehaus einrückt und den Einsatz übernimmt wird ihnen der Disponent am Telefon wichtige Hinweise geben, wie zum Beispiel: Geben sie sich nicht in Gefahr! Weisen sie die Einsatzkräfte ein! usw.
Legen sie erst auf wenn es Ihnen der Mitarbeiter der Leitstelle sagt!
Zögern sie nicht den Notruf zu wählen, es zählt jede Minute!
Wenn Möglich, bleiben sie über das Telefon erreichbar, für eventuelle Rückfragen!
SIE KÖNNEN ENTSCHEIDEND ZUM ERFOLG DES EINSATZES BEITRAGEN!











